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Bürger-Bäume:

Um die Identifikation der Bürger mit ihrem Wald langfristig zu stärken, soll die Idee von „Bürger-Bäumen“ umgesetzt werden. Dazu sollen Bürger animiert werden, anlässlich von persönlichen oder familiären Ereignissen einen Baum in den Wald zu pflanzen. Weil diese Bäume ebenso individuell und markant wie das veranlassende Ereignis sein müssen, sollen Aufmerksamkeit erregende Sorten von Baumarten gepflanzt werden. „Sorten“ bedeutet Wuchs- und Blattvarietäten, z. B. Säuleneiche, Hängeeiche, Säulenbuche, Hängeblutbuche etc., wie sie von praktisch allen Waldbäumen, inklusive der Nadelbäume, als zumeist natürliche Mutationen verfügbar sind.

Die jeweiligen Arten sollen möglichst in Artenschwerpunkte bildenden Arealen gepflanzt werden. Dort, wo auf Grund der natürlichen Standortbedingungen auch jetzt bereits schwerpunktmäßig diese Art wächst. Wo also in einem Areal derzeit markant häufig z. B. Ahorne, Buchen, Eiche oder Eschen wachsen, sollen auch die Sorten solcher Arten als „Bürger-Bäume“ gesetzt werden. Die „Bürger-Bäume“ werden in Form eines Sponsorings von den Interessenten gepflanzt (z. B. durch Großeltern bei der Geburt eines Enkels, Hochzeiten etc.).
 

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